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Herzlich willkommen auf Immobilienbewertung24.info

Immobilienbewertung Ertragswertverfahren Erbschaftssteuer

Hier können Sie kostenlos Ihre Immobilie online nach dem Ertragswertverfahren bewerten und wir bieten Ihnen eine kostenlose Überprüfung Ihrer Immobilienbewertung an: Immobilienbewertung@agent24.de

Außerdem finden Sie hier Informationen zur Bewertung von Immobilien für die Erbschaftssteuer nach der Grundvermögensbewertungsverordnung. Die Immobilienbewertung ist vor allem für das Erbschaftssteuerrecht relevant. Die neue Immobilien-Wertermittlungsverordnung (ImmowertV) beinhaltet viele Änderungen, die zu erheblichen Nachteilen bei der Erbschaftssteuer führen kann. So ist nach der der neuen Grundvermögensbewertungsverordnung keine Berücksichtigung von Mängeln und Schäden vorgesehen. Dieser Umstand führt daher regelmäßig zu Überbewertungen von vererbten bzw. verschenkten Grundvermögen.

Der Gesetzgeber hat in § 198 Bewertungsgesetz eine Ausnahme vorgesehen. Sie können mit einem Immobiliengutachten nachweisen, dass der gemeine Wert (Verkehrswert) der Immobilie am Bewertungsstichtag niedriger ist.

Wir sind ein Netzwerk von qualifizierten Sachverständigen, die sich auf die Bewertung von Grundvermögen für Zwecke der Erbschaftssteuer spezialisiert haben. Wir arbeiten mit einem auf die steuerliche Immobilienbewertung spezialisierten Steuerberater in Berlin zusammen: Dipl.-Kfm. Michael Schröder, Steuerberater in Berlin.

Die Auswirkung unterschiedlicher Bewertungen Ihrer Immobilie können Sie anhand unseres kostenlosen online Erbschaftsteuerrechners ermitteln.

Weitere Informationen:

Keine niedrigere Bewertung eines "gekündigten Kommanditanteils" aus Billigkeitsgründen
Ein Kommanditanteil, der zum Zeitpunkt des Erbfalls bereits gekündigt war, ist für Zwecke der Erbschaftsteuer auch dann mit dem sich aus dem Bewertungsgesetz ergebenden Wert anzusetzen, wenn der Erbe tatsächlich nur eine niedrigere Abfindung erhält; die Feststellung eines niedrigeren Werts aus Billigkeitsgründen ist nicht möglich. Dies hat der 3. Senat des Finanzgerichts Münster mit Urteil ...

Bewertung des Vorratsvermögens gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 2a EStG - Lifo-Methode
Gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 2a EStG können Steuerpflichtige, die den Gewinn nach § 5 EStG ermitteln, für den Wertansatz gleichartiger Wirtschaftsgüter des Vorratsvermögens unterstellen, dass die zuletzt angeschafften oder hergestellten Wirtschaftsgüter zuerst verbraucht oder veräußert worden sind, soweit dies den handelsrechtlichen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung entspricht ("last ...

10-jährige Veräußerungsfrist bei Grundstücken: Was gilt bei einem aufschiebend bedingten Verkauf?
10-jährige Veräußerungsfrist bei Grundstücken: Was gilt bei einem aufschiebend bedingten Verkauf? Der Verkauf eines bebauten Grundstücks innerhalb der gesetzlichen Veräußerungsfrist von 10 Jahren unterliegt als sog. privates Veräußerungsgeschäft der Besteuerung. Das gilt auch bei einem aufschiebend bedingten Verkauf und auch dann, wenn der Zeitpunkt des Eintritts der aufschiebenden Be...

Einkünfteerzielungsabsicht bei einem nach Abriss des vorhandenen Gebäudes lange Jahre unbebauten Grundstück - vorab entstandene Werbungskosten
1. Bezeichnet der Steuerpflichtige einzelne Steuerbescheide (hier: Einkommensteuer 2005 bis 2008) und formuliert (nur) insoweit einen Klageantrag, führt die Nennung der mehrere Einsprüche umfassenden Rechtsbehelfsnummer nicht dazu, dass mit der Klage ein neben den bezeichneten Bescheiden vorhandener weiterer Bescheid (hier: Einkommensteuer 2004) als (von Anfang an) angefochten angesehen werden...

ges. Feststellung des Grundstückswerts zum 1.7.2010 für das Mietwohngrundstück I. Str. 20 in S.
Kostentragungspflicht des Finanzamts nach Erledigung des Rechtsstreits in der Hauptsache trotz eigentlich verspäteter Vorlage eines Wertgutachtens durch den Steuerpflichtigen aus Gründen der prozessualen Waffengleichheit. Niedersächsisches Finanzgericht 1. Senat, Beschluss vom 24.03.2015, 1 K 204/13 Tenor Die Kosten des Verfahrens hat der Beklagte zu tragen. Gründe 1I. N...

 

Begriff des Grundvermögens und Grundvermögensbewertung

§176 BewG bestimmt den Begriff des Grundvermögens. Dazu gehören der Grund und Boden, die Gebäude, die sonstigen Bestandteile und das Zubehör. Zum Grundvermögen gehören ebenso das Erbbaurecht sowie das Wohnungs- und Teileigentum, Wohnungserbbaurecht und Teilerbbaurecht nach dem Wohnungseigentumsgesetz.

Das Grundvermögen ist vom land- und forstwirtschaftlichen Vermögen abzugrenzen. Zum land- und forstwirtschaftlichen Vermögen gehört, was einem Betrieb der Land- und Forstwirtschaft dauernd zu dienen bestimmt ist. Nur wenn die in §§ 158 und 159 BewG genannten Voraussetzungen für die Zurechnung zum land- und forstwirtschaftlichen Vermögen nicht vorliegen, können die Wirtschaftsgüter, insbesondere Grund und Boden sowie Gebäude, zum Grundvermögen gehören.

Die Abgrenzung zwischen Grundvermögen und dem zum Betriebsvermögen gehörenden Grundbesitz (Betriebsgrundstücke) ergibt sich aus § 176 Abs. 1 in Verbindung mit §§ 95 und 99 BewG. Nach § 95 Abs. 1 BewG umfasst das Betriebsvermögen alle Teile eines Gewerbebetriebs im Sinne des § 15 Abs. 1 und 2 des Einkommensteuergesetzes, die bei der steuerlichen Gewinnermittlung zum Betriebsvermögen gehören (Betriebsaufspaltung). Grundbesitz der in § 97 Abs. 1 BewG bezeichneten inländischen Körperschaften, Personenvereinigungen und Vermögensmassen gehört grundsätzlich kraft Rechtsform zum Betriebsvermögen. Ein zum Gesamthandsvermögen einer Personengesellschaft im Sinne von § 97 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 BewG gehörendes Grundstück kann nach § 99 BewG nicht Betriebsvermögen sein, wenn es ausschließlich oder fast ausschließlich der privaten Lebensführung eines, mehrerer oder aller Gesellschafter dient.

Nicht in das Grundvermögen einzubeziehen sind nach § 176 Abs. 2 BewG Bodenschätze sowie Maschinen und sonstige Vorrichtungen aller Art einer Betriebsanlage (Betriebsvorrichtungen), auch wenn sie wesentliche Bestandteile eines Gebäudes oder, ohne Bestandteil eines Gebäudes zu sein, Bestandteile des
Grundstücks sind.


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